Veranstaltungen

Wir führen wir Veranstaltungen für Einzelbesucher, Familien, Gruppen etc. durch.

Sie können gern mit uns indviduelle Termine vereinbaren. Schicken Sie bitte eine E-Mail, wir antworten umgehend.

Eintrittspreise

Erwachsene: 5,- €
Kinder, Schüler: 3,- € (ab 5 Jahre)

Der Einlass startet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Veranstaltungen im Planetarium dauern ca. 90 min. Es gibt eigentlich keine festgelegte Dauer. Wenn z. B. auf Grund wolkenfreien Himmels auch eine Fernrohrbeobachtung stattfinden kann, dann wird der Vortrag selbst etwas „straffer“ durchgeführt.

Für Veranstaltungen außerhalb der Sternwarte bzw. ohne alleinige Trägerschaft durch den Görlitzer Sternfreunde e.V. gelten gesonderte Eintrittspreise.

Sternbilder am Sommerhimmel

Samstag, 06.07. um 19 Uhr in der Sternwarte

Im Planetarium der Sternwarte erwartet Sie unabhängig von der Witterung eine eindrucksvolle Einführung in den aktuellen Sternhimmel. Nach dem Besuch werden Sie in der Lage sein, die einfachsten Sternbilder selbst am Himmel zu finden.

Sternschnuppen am Sommerhimmel

Samstag, 03.08. um 19 Uhr in der Sternwarte

Der August ist der Monat der Sternschnuppen. Woher kommen sie und wie kommen sie zu ihrem Namen?

Unabhängig vom Wetter erleben Sie im Planetarium einen fantastischen Sternhimmel. Sie werden nach dem Besuch in der Lage sein, die einfachsten Sternbilder selbst zu finden.

Milchstraße – Rückgrat der Nacht

Samstag, 07.09. um 19 Uhr in der Sternwarte

Wie kam dieses brillante Sternenband zu seinem Namen und wie entstand es?

Unabhängig vom Wetter erleben Sie im Planetarium einen fantastischen Sternhimmel. Sie werden nach dem Besuch in der Lage sein, die einfachsten Sternbilder selbst zu finden. Bei klarem Himmel können Sie durch die Teleskope der Sternwarte einen Blick in die Tiefen des Weltalls werfen.

Simon Marius und die kopernikanische Wende

Freitag, 20.09. um 19.30 Uhr in der Sternwarte

Die Simon Marius Gesellschaft nimmt den 450. Geburtstag des markgräflichen Hofastronomen Simon Marius im Jahre 2023 sowie dessen 400. Todestag 2024 zum Anlass, an den süddeutschen Astronomen (10.01.1573jul. – 26.12.1624jul.) zu erinnern.

Der Übergang vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild vollzog sich über mehrere Etappen. Mit Nikolaus Kopernikus war (nur) aufgezeigt worden, dass vom mathematischen Standpunkt aus nichts gegen eine zentrale Stellung der Sonne spricht und manche Phänomene somit leichter erklärt werden können, wie z. B. die rätselhaften „Schleifen“ der Planeten. Tycho Brahe steigerte die Genauigkeit astronomischer Beobachtungen erheblich, aber erst die Erfindung des Teleskops brachte Bewegung in die Debatte und ließ die Monde von Jupiter und die Phasen der Venus erkennen. Zu beiden Phänomenen forschten zeitgleich Galileo Galilei und Simon Marius, der markgräfliche Hofastronom im fränkischen Ansbach.

Damit war Streit vorprogrammiert, aber auch sachliche Auseinandersetzung zur Interpretationen der Fernrohrentdeckungen. Marius war ein genauer Beobachter und lehnte das antike Weltbild bereits ab, wollte sich aber nicht zum Kopernikanismus durchringen. War dies Dummheit oder hatte er wissenschaftliche Gründe und was war die Alternative?
Der Vortrag stellt die Beobachtungen anschaulich vor, zeigt die Argumente in ihrem historischen Zusammenhang und macht sichtbar, wie sich im 17. Jahrhundert Himmel und Erde näherkamen.

Spuren ins dunkle Universum: Das neue Weltraumteleskop Euclid

Freitag, 27.09. um 19.30 Uhr im Humboldthaus

Im Sommer 2023 schoss die Europäische Weltraumbehörde ESA ein neues Teleskop ins All: Euclid. Sein Spiegel ist mit 1,2 Metern zwar nur halb so groß wie beim Hubble-Teleskop. Dennoch konnte Euclid ab November 2023 mit spektakulären ersten Bildern von Galaxien und Nebeln überzeugen. In den nächsten Jahren soll der Newcomer den Himmel abscannen. Erste wissenschaftliche Ergebnisse werden bald erwartet.
Dr. Andreas Müller, Astrophysiker und Chefredakteur von „Sterne und Weltraum“, stellt das neue Weltraumobservatorium vor und erklärt, wie mit seiner Hilfe die Dunkle Materie und die Dunkle Energie enträtselt werden sollen.

Sternbilder am Herbsthimmel

Samstag, 05.10. um 19 Uhr in der Sternwarte

Die Herbststernbilder erzählen unterhaltsame Geschichten. Unabhängig vom Wetter erleben Sie im Planetarium einen fantastischen Sternhimmel. Sie werden nach dem Besuch in der Lage sein, die einfachsten Sternbilder selbst zu finden. Bei klarem Himmel können Sie durch die Teleskope der Sternwarte einen Blick in die Tiefen des Weltalls werfen.

Astronomie und Raumfahrt auf Banknoten

Freitag o. Samstag, 11. o. 12.10. um 19 o. 19.30 Uhr in der Sternwarte

Astronomie – die wohl älteste Wissenschaft der Menschheit überhaupt – fasziniert immer wieder. Die Sternenwelt zu erkunden, ist einfach spannend. Sei es mit dem bloßen Auge, mit Fernrohren und seit mehr als 75 Jahren mittels Raumfahrzeugen. Das findet seinen Niederschlag in vielen Büchern, Zeitschriften, Filmberichten und natürlich auch auf Briefmarken und Münzen.

Nicht so bekannt ist, dass sich auch auf Banknoten Astronomen und Astronominnen finden lassen. Auch Abbildungen historischer und moderner astronomischer Instrumente sind auf Banknoten zu finden, genauso wie Raumfahrzeuge und Sternbilder.

In dem Vortrag werden eine ganze Reihe von Beispielen vorgestellt. Rechnet man noch Notgeld und Fantasienoten hinzu, so sind in der Sammlung über dreihundert Scheine zusammengetragen worden.

Astronomietag 2024

Samstag, 19.10. um 19 Uhr in der Sternwarte

Im Planetarium der Sternwarte erwartet Sie unabhängig von der Witterung eine eindrucksvolle Einführung in den aktuellen Sternhimmel. Nach dem Besuch werden Sie in der Lage sein, die einfachsten Sternbilder selbst am Himmel zu finden.

(Teleskopischer) Komet am Abendhimmel – Ringplanet Saturn – Mond bei den Plejaden

Ein gut beobachtbarer, auffällig heller Komet steht ganz oben auf der Wunschliste von Amateuren und Astronomiebegeisterten weltweit. Noch steht nicht fest, ob der Anfang 2023 entdeckte Komet C/2023 A3 (Tsuchinshan-ATLAS) die in ihn gesetzten Hoffnungen auch erfüllen wird – ein guter Kandidat ist er jedenfalls, und am Astronomietag wird er im deutschen Sprachraum gut beobachtbar am Himmel stehen. Aber auch wenn sich die Helligkeit von Tsuchinshan-ATLAS sich ungünstig entwickeln sollte, hat der Astronomietag immernoch jede Menge zu bieten!

Der Sternhimmel am Astronomietag

Mitte Oktober kann man sich abends von den Sommersternbildern verabschieden: Im Südwesten stehen die Sternbilder Schwan, Leier und Adler noch hoch am Himmel. Deren drei Hauptsterne Deneb, Wega und Atair bilden das sogenannte „Sommerdreieck“.

Bei dunklem Himmel sieht man hier das Band der Milchstraße, doch der zunehmende Mond über dem Osthorizont sorgt bereits für Aufhellung. Bei genauerem Hinsehen erkennt man direkt oberhalb des Mondes das markante Sterngrüppchen der Plejaden. In südöstlicher Himmelsrichtung leuchtet in einer sonst sternarmen Umgebung im Wassermann der Ringplanet Saturn.

Auch das „Herbstviereck“ ist bereits aufgegangen: Es setzt sich aus drei Sternen des Sternbildes Pegasus und, links oben, einem Stern der Andromeda zusammen. Unterhalb und links vom Pegasus verlaufen die Sternketten der Fische – alles schwache Sterne, die vom hellen Mondlicht weitgehend verschluckt werden.

Links unterhalb vom Herbstviereck, in den Fische, steht an diesem Abend der Vollmond und eine Handbreit links vom Mond der Riesenplanet Jupiter. Auch Jupiter wird von Monden begleitet, die man im Fernrohr einer Sternwarte gut sehen kann.

Unterhalb der Fische macht sich das Sternbild Walfisch breit; das ist bekanntlich biologisch nicht richtig, genauer müsste der „Cetus“ eher Meeresungeheuer heißen. Im Walfisch gibt es einen Stern, der nur alle elf Monate so hell wird, dass man ihn mit bloßem Auge sehen kann: Mira, die Seltsame.

Im Laufe der Nacht gehen die Sommersternbilder im Westen unter, die Herbststernbilder passieren die Südrichtung, im Osten treten die Wintersternbilder und mit ihnen auch der Jupiter im Sternbild Stier über den Horizont. Wer bis nach Mitternacht durchhält, kann sogar den Himmelsjäger Orion begrüßen.

Sternbilder am Herbsthimmel

Samstag, 02.11. um 19 Uhr in der Sternwarte

Die Herbststernbilder erzählen unterhaltsame Geschichten. Unabhängig vom Wetter erleben Sie im Planetarium einen fantastischen Sternhimmel. Sie werden nach dem Besuch in der Lage sein, die einfachsten Sternbilder selbst zu finden. Bei klarem Himmel können Sie durch die Teleskope der Sternwarte einen Blick in die Tiefen des Weltalls werfen.