Veranstaltungen

Wir führen wir Veranstaltungen für Einzelbesucher, Familien, Gruppen etc. durch.

Sie können gern mit uns indviduelle Termine vereinbaren. Schicken Sie bitte eine E-Mail, wir antworten umgehend.

Eintrittspreise

Erwachsene: 5,- €
Kinder, Schüler: 3,- € (ab 5 Jahre)

Der Einlass startet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Veranstaltungen im Planetarium dauern ca. 90 min. Es gibt eigentlich keine festgelegte Dauer. Wenn z. B. auf Grund wolkenfreien Himmels auch eine Fernrohrbeobachtung stattfinden kann, dann wird der Vortrag selbst etwas „straffer“ durchgeführt.

Für Veranstaltungen außerhalb der Sternwarte bzw. ohne alleinige Trägerschaft durch den Görlitzer Sternfreunde e.V. gelten gesonderte Eintrittspreise.

Maiabend auf der Sternwarte

Samstag, 04.05. um 19 Uhr in der Sternwarte

Im Planetarium der Sternwarte erwartet Sie unabhängig von der Witterung eine eindrucksvolle Einführung in den aktuellen Sternhimmel. Nach dem Besuch werden Sie in der Lage sein, die einfachsten Sternbilder selbst am Himmel zu finden.

Juniabend auf der Sternwarte

Samstag, 01.06. um 19 Uhr in der Sternwarte

Im Planetarium der Sternwarte erwartet Sie unabhängig von der Witterung eine eindrucksvolle Einführung in den aktuellen Sternhimmel. Nach dem Besuch werden Sie in der Lage sein, die einfachsten Sternbilder selbst am Himmel zu finden.

Spuren ins dunkle Universum: Das neue Weltraumteleskop Euclid

Freitag, 27.09. um 19.30 Uhr im Humboldthaus

Im Sommer 2023 schoss die Europäische Weltraumbehörde ESA ein neues Teleskop ins All: Euclid. Sein Spiegel ist mit 1,2 Metern zwar nur halb so groß wie beim Hubble-Teleskop. Dennoch konnte Euclid ab November 2023 mit spektakulären ersten Bildern von Galaxien und Nebeln überzeugen. In den nächsten Jahren soll der Newcomer den Himmel abscannen. Erste wissenschaftliche Ergebnisse werden bald erwartet.
Dr. Andreas Müller, Astrophysiker und Chefredakteur von „Sterne und Weltraum“, stellt das neue Weltraumobservatorium vor und erklärt, wie mit seiner Hilfe die Dunkle Materie und die Dunkle Energie enträtselt werden sollen.

Astronomietag 2024

Samstag, 19.10. um 19 Uhr in der Sternwarte

Im Planetarium der Sternwarte erwartet Sie unabhängig von der Witterung eine eindrucksvolle Einführung in den aktuellen Sternhimmel. Nach dem Besuch werden Sie in der Lage sein, die einfachsten Sternbilder selbst am Himmel zu finden.

Komet am Abendhimmel – Ringplanet Saturn – Mond bei den Plejaden

Ein gut beobachtbarer, auffällig heller Komet steht ganz oben auf der Wunschliste von Amateuren und Astronomiebegeisterten weltweit. Noch steht nicht fest, ob der Anfang 2023 entdeckte Komet C/2023 A3 (Tsuchinshan-ATLAS) die in ihn gesetzten Hoffnungen auch erfüllen wird – ein guter Kandidat ist er jedenfalls, und am Astronomietag wird er im deutschen Sprachraum gut beobachtbar am Himmel stehen. Aber auch wenn sich die Helligkeit von Tsuchinshan-ATLAS sich ungünstig entwickeln sollte, hat der Astronomietag immernoch jede Menge zu bieten!

Der Sternhimmel am Astronomietag

Mitte Oktober kann man sich abends von den Sommersternbildern verabschieden: Im Südwesten stehen die Sternbilder Schwan, Leier und Adler noch hoch am Himmel. Deren drei Hauptsterne Deneb, Wega und Atair bilden das sogenannte „Sommerdreieck“.

Bei dunklem Himmel sieht man hier das Band der Milchstraße, doch der zunehmende Mond über dem Osthorizont sorgt bereits für Aufhellung. Bei genauerem Hinsehen erkennt man direkt oberhalb des Mondes das markante Sterngrüppchen der Plejaden. In südöstlicher Himmelsrichtung leuchtet in einer sonst sternarmen Umgebung im Wassermann der Ringplanet Saturn.

Auch das „Herbstviereck“ ist bereits aufgegangen: Es setzt sich aus drei Sternen des Sternbildes Pegasus und, links oben, einem Stern der Andromeda zusammen. Unterhalb und links vom Pegasus verlaufen die Sternketten der Fische – alles schwache Sterne, die vom hellen Mondlicht weitgehend verschluckt werden.

Links unterhalb vom Herbstviereck, in den Fische, steht an diesem Abend der Vollmond und eine Handbreit links vom Mond der Riesenplanet Jupiter. Auch Jupiter wird von Monden begleitet, die man im Fernrohr einer Sternwarte gut sehen kann.

Unterhalb der Fische macht sich das Sternbild Walfisch breit; das ist bekanntlich biologisch nicht richtig, genauer müsste der „Cetus“ eher Meeresungeheuer heißen. Im Walfisch gibt es einen Stern, der nur alle elf Monate so hell wird, dass man ihn mit bloßem Auge sehen kann: Mira, die Seltsame.

Im Laufe der Nacht gehen die Sommersternbilder im Westen unter, die Herbststernbilder passieren die Südrichtung, im Osten treten die Wintersternbilder und mit ihnen auch der Jupiter im Sternbild Stier über den Horizont. Wer bis nach Mitternacht durchhält, kann sogar den Himmelsjäger Orion begrüßen.